SKA
SKA – Streetwork-Koordination-Akzeptanz – ist ein Kontaktladen mit integriertem Konsumraum für drogenabhängige Menschen, die in erster Linie illegale und sog. harte Drogen konsumieren. Das Angebot richtet sich an illegale DrogengebraucherInnen, insbesondere intravenöse KonsumentInnen von Heroin und Kokain, und Substituierte mit problematischem Beikonsum. Die meisten BesucherInnen und KlientInnen der SKA haben einen Migrationshintergrund.

Weitere Infos siehe in der untenstehenden Kurzinfo oder im
PDFSachbericht 2008.

Achtung: Ab Juli 2009 bis voraussichtlich Winter 2010 wird das SKA-Kontakt- und Drogenkonsumraum-Angebot provisorisch in den Fixpunkt-Mobilen durchgeführt:

Mit dem Drogenkonsummobil (hellblaues "Zahnmobil") stehen die MitarbeiterInnen am U Bahnhof Moritzplatz, Prinzenstr. 80 (nördliche Seite am hinteren Ende der Nachtbushaltestelle). Foto

Außerdem besteht wie gewohnt die Möglichkeit des Spritzentausches und der Beratung/Vermittlung durch SKA-MitarbeiterInnen im Präventionsmobil.

SKA

c/o Fixpunkt-Geschäftsstelle
Boppstr. 7
10967 Berlin
Tel. +49 (0) 30/614 60 99,
Fax +49 (0) 30/614 60 97
e-mail: ska@fixpunkt.org

 

Kontakt SKA und zusätzliche Angebote

    Drogenkonsumraum weitere Angebote
Mo.

13-16.30 Uhr

Drogenkonsummobil*/
Präventionsmobil

13-16.30 Uhr Misfit-Drogenberatung

Die. 13-16.30 Uhr Drogenkonsummobil*/
Präventionsmobil
 
Mi.

13-16.30 Uhr

Drogenkonsummobil*/
Präventionsmobil

13–14.30 Uhr
Rechtsberatung in der Kontaktstelle Druckausgleich, Warthestraße 5
Streetwork

Do. 13-16.30 Uhr Drogenkonsummobil*/
Präventionsmobil
 
Fr. 13-16.30 Uhr Drogenkonsummobil*/
Präventionsmobil
 

*U Bahnhof Moritzplatz/Prinzenstr., nördliche Seite am hinteren Ende der Nachtbushaltestelle

Außerdem...

  • Sozialarbeiterische Information, Beratung, Vermittlung zu weiterführenden Hilfen, Krisenintervention

  • Alltags-/Überlebenshilfen:
      - Kleiderkammer,
      - Internet- und Telefonnutzung,
      - Dusche

  • Infektionsprophylaxe

 

Kurzinfo

Zu den Zielgruppen der SKA zählen DrogenkonsumentInnen, die von anderen Einrichtungen der Drogenhilfe noch nicht oder nicht mehr erreicht werden. Dies gilt insbesondere für psychosozial verelendete, langjährige Drogenabhängige mit einem in der Regel polytoxikomanen Konsummuster, für drogenkonsumierende Menschen mit extremen psychischen Auffälligkeiten sowie Personen mit infektiösen Krankheitsmustern (HIV; Hepatitis; u.a.). Auch Neueinsteiger zählen zur Zielgruppe.

Die Maxime der Arbeit sind Niedrigschwelligkeit und suchtbegleitende Unterstützung. Der niedrigschwellige Kontaktladen SKA ist aufgrund seiner Arbeitsweise und seinem breitem Angebot bzw. Hilfepalette eine wichtige Anlauf-, Kontakt-, Informationsstelle für in der Regel durch langjährigen Drogenmissbrauch von Verelendung, Krankheit und Isolation gekennzeichnete Drogenabhängige.

Die Arbeit orientiert sich an den Grundsätzen akzeptierender Drogenarbeit mit den Schwerpunkten Harm Reduktion und interkultureller Arbeit.

Die Arbeit wird von qualifiziertem Fachpersonal in einem multikulturellen, interdisziplinären Team geleistet. Das Team der Einrichtung SKA setzt sich aus zwei SozialarbeiterInnen und einer Hauswirtschafterin zusammen. Es wird von Pflegekräften des mobilen Drogenkonsumraum-Teams unterstützt.


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