| Zahnprophylaxe |
Opioidgebraucher sind in besonders starkem Maße von Zahnschäden und Mundhöhlenerkrankungen bedroht oder betroffen. Ursachen dafür liegen in den Drogensubstanzen (Folgen: Speichelreduktion, häufiges Erbrechen, karzinogene Wirkungen), in der Lebenssituation (mangelndes Wissen, Kriminalisierung, Sucht, Begleiterkrankungen wie HIV, HCV) und an den strukturellen Rahmenbedingungen (Zugangsschwierigkeiten zur Regelversorgung, finanziell schlechte Situation/keine Eigenleistung zu nichtversicherbaren Leistungen möglich). Im Zeitraum 2006 - 2008 führte Fixpunkt e. V. mit Förderung der Stiftung Aktion Mensch ein dreijähriges Modellprojekt zur Zahnprophylaxe bei DrogengebraucherInnen durch. Seit 2009 wird das Projekt aus Stiftungsmitteln des Paritätischen Landesverbands Berlin gefördert. Es werden Gruppenprophylaxe-Veranstaltungen, Multiplikatoren-Schulungen und Einzelberatungen bzw. Individualprophylaxe-Angebote in kooperierenden Einrichtungen der Suchthilfe sowie auf Drogenszene-Treffpunkten durchgeführt.
Methoden
Kontakt zahn@fixpunkt.org, Tel. 030-616 755 88 0
Weitere Informationen
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