| Zahnprophylaxe |
Opioidgebraucher sind in besonders starkem Maße von Zahnschäden und Mundhöhlenerkrankungen bedroht oder betroffen. Ursachen dafür liegen in den Drogensubstanzen (Folgen: Speichelreduktion, häufiges Erbrechen, karzinogene Wirkungen), in der Lebenssituation (mangelndes Wissen, Kriminalisierung, Sucht, Begleiterkrankungen wie HIV, HCV) und an den strukturellen Rahmenbedingungen (Zugangsschwierigkeiten zur Regelversorgung, finanziell schlechte Situation/keine Eigenleistung zu nichtversicherbaren Leistungen möglich). Seit Januar 2006 führt Fixpunkt e. V., Berlin mit Förderung der Stiftung Aktion Mensch ein dreijähriges Modellprojekt zur Zahnprophylaxe bei DrogengebraucherInnen durch. Es werden Gruppenprophylaxe-Veranstaltungen, Multiplikatoren-Schulungen und Einzelberatungen bzw. Individualprophylaxe-Angebote in kooperierenden Einrichtungen der Suchthilfe sowie auf Drogenszene-Treffpunkten durchgeführt.
Methoden
Kontakt zahn@fixpunkt.org, Tel. 030-616 755 88 0
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