Mitte – niedrigschwellige und aufsuchende gemeinwesenorientierte Drogen- und Suchthilfe

Der Leitsatz des Projekts „MITTEim Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes Leopoldplatz/MitteNiedrigschwellige und aufsuchende gemeinwesenorientierte Drogen- und Suchthilfe“ im Bezirk Mitte lautet – ausgehend vom Leitsatz des Leopoldplatzes – lautet: „Berlin Mitte – Stadt für alle“ und soll für alle öffentlichen Räume des Bezirks gelten! 

Öffentliche Räume sollten für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich und nutzbar sein. Voraussetzung dafür ist ein klares Nutzungskonzept, das die verschiedenen Nutzergruppen benennt, Funktionen definiert, potentielle Nutzungskonflikte austariert und dies auch bei der baulichen und landschaftspflegerisch-gärtnerischen Gestaltung umsetzt.

In vorbildlicher Weise hat das Bezirksamt Mitte als baubegleitende Maßnahme das „Soziale Platzmanagement Leopoldplatz“ (2010 – 2015), das „Konflikt- und Platzmanagement im Bezirk Mitte“ (MIX, 2016 – 2017) und Mobile Soziale Arbeit (MAX, 2012 – 2017) während und im Anschluss an die Umgestaltung des Leopoldplatzes und des Kleinen Tiergartens/Ottopark (KTO) implementiert. Im Anschluss  im April 2018 wurde das Nachfolgeprojekt Berlin „Mitte – Stadt für alle“ gestartet, das aus bezirklichen Zuwendungsmitteln gefördert wird. Seit 2020 heißt das Projekt „MITTEim Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes Leopoldplatz/MitteNiedrigschwellige und aufsuchende gemeinwesenorientierte Drogen- und Suchthilfe

Zielstellungen

  • Förderung des friedlichen Zusammenlebens verschiedener Personengruppen in Berlin Mitte
  • Steigerung des Sicherheitsgefühls
  • Förderung der Nutzungsvielfalt und Konfliktvermittlung/Schlichtung
  • Förderung des respektvollen Umgangs mit als problematisch empfundenen Nutzergruppen (z. B. bei Obdachlosigkeit)

Umsetzung

Das Projekt realisiert eine gemeinwesenorientierte Form der Sozialen Arbeit, welche Veränderungsprozesse im öffentlichen Raum begleiten und unterstützen soll. Das Projektteam nutzt die verschiedenen Projektmaßnahmen als Instrumente der Sozialen Arbeit, reagiert schnell und flexibel zur Vorbeugung von Eskalationen und Problemverfestigungen im Sinne der „Frühintervention“ auf die sich verändernden Situationen im öffentlichen Raum.

Die Projektmaßnahmen lauten im Einzelnen:

  • Aufsuchende und mobile Soziale Arbeit im öffentlichen Raum
  • Kontaktstelle Leopoldplatz

Das Projekt wird in Absprache mit dem Präventionsrat und der Suchthilfekoordination des Bezirksamtes Mitte von Berlin durchgeführt. Gemeinsam mit der bezirklichen Präventionskoordination und der Suchthilfekoordination legt Fixpunkt e. V. mit Blick auf die verfügbaren Ressourcen und Prioritäten bzw. Dringlichkeiten die Schwerpunkte des Projektes fest.